Man kann nicht nicht kommunizieren.
Wenn wir heute von einem erfolgreichen Schlafberater sprechen, haben wir einen Menschen vor Augen, der kommunikativ und eloquent ist, überzeugend und fachlich kompetent in seinem Vortrag und obendrein auch noch unterhaltsam. Diese Dinge sollten in das Repertoire eines Schlafberaters gehören wie das Amen im Gebet, es gibt aber noch eine Vielzahl anderer Faktoren, die enormen Einfluss darauf haben, ob man beim Kunden erfolgreich ist. Dinge, die man nicht mit Worten kommunizieren kann.
Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor jemandem, den Sie noch nie zuvor gesehen haben. Ihr Gegenüber muss nicht einmal ein Wort sagen, dennoch haben Sie sich innerhalb weniger Sekunden ein (positives oder negatives) Bild von dieser Person gemacht. Da werden Dinge bewertet wie die Kleidung, die Frisur, die Gestik und Mimik, ob die Person Blickkontakt mit Ihnen hält oder nicht, aber auch die Haltung, ja und sogar der Geruch spielt eine Rolle. Marktforscher gehen davon aus, dass in der Kommunikationsbranche – und Kommunikation steht ja auch bei uns Schlafberatern im Vordergrund – nur zu 30 Prozent Gewicht auf das gesprochene Wort gelegt wird, der Rest – 70 Prozent (!) – fällt auf Dinge, die im Bereich der nonverbalen Kommunikation liegen. Das soll jetzt nicht heißen, dass Sie mit diesem Wissen nicht mehr so viel Wert auf Ihren Vortrag als Schafberater legen müssen, ganz im Gegenteil. Der Vortrag ist das Fundament Ihrer Arbeit, das steht außer Frage. Gleichzeitig sollten Sie sich aber auch immer wieder aufs Neue um das „Drumherum“ Gedanken machen und welche Wirkung Sie beim Kunden durch die vielen nonverbalen Aspekte, die Sie mitkommunizieren, erzeugen.
Denn vergessen Sie nicht: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.






